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Familienangelegenheiten

Familienangelegenheiten

Happy family lying in the ground, aerial view, © Colourbox.de

01.12.2017 - Artikel

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Eheangelegenheiten / Lebenspartnerschaften

Eheschliessung in Spanien   
Eheschließungen können in Spanien sowohl standesamtlich als auch kirchlich erfolgen. Die kirchliche Trauung wird jedoch erst durch anschließende Eintragung beim zuständigen spanischen Standesamt rechtsgültig.
Sind beide Verlobte Ausländer, können sie vor einem spanischen Standesamt die Ehe schließen, sofern mindestens einer von beiden in Spanien angemeldet ist. Daher ist für Ausländer mit nur vorübergehendem Aufenthalt in Spanien (z. B. Touristen) eine Eheschließung in Spanien ausgeschlossen.
In Eheangelegenheiten erfolgt der Schriftverkehr direkt zwischen Ihnen und dem Standesamt.

Ehefähigkeitszeugnis

Das Ehefähigkeitszeugnis bescheinigt die sogenannte Ehefähigkeit der Verlobten. Zuständig für die Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses für Deutsche ist das Standesamt des letzten Wohnsitzes in Deutschland. Sollten Sie niemals einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt  in Deutschland gehabt haben, dann ist das Standesamt I in Berlin dafür zuständig.

Namensführung in der Ehe
Seit der Neuregelung des deutschen Namensrechts im Jahr 1994 kommt es bei einer Eheschließung auch im deutschen Rechtsbereich nicht mehr automatisch zur Festlegung eines gemeinsamen Familiennamens. Hierzu ist eine besondere Erklärung erforderlich. Nähe Angaben finden Sie im untenstehenden Merkblatt.

Eheregister in Deutschland
Eine im Ausland geschlossene Ehe kann auf Antrag in einem deutschen Eheregister nachbeurkundet werden. Die deutsche Heiratsurkunde dient der Rechtssicherheit hinsichtlich der darin enthaltenen Angaben aus deutscher Sicht.
Falls Sie von spanischen Behörden (z.B. bei der Beantragung des Aufenthaltstitels für Ihren nicht aus einem EU-Land stammenden Ehegatten) aufgefordert wurden, eine Bescheinigung der Deutschen Botschaft vorzulegen, dass Ihre in einem Drittstaat geschlossene Ehe auch in Deutschland Gültigkeit beansprucht, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, einen Antrag auf Registrierung der Ehe zu stellen.

Geburt und Name des Kindes

I. Erklärung zur Namensführung eines Kindes

Wird ein Kind deutscher Eltern außerhalb Deutschlands geboren, steht die Namensführung des Kindes nach deutschem Recht nicht in jedem Fall automatisch fest, selbst wenn in der ausländischen (z.B. spanischen) Geburtsurkunde des Kindes bereits ein Nachname vermerkt ist. In solchen Fällen muss vor der erstmaligen Ausstellung eines deutschen Ausweispapiers für dieses Kind zunächst durch eine Namenserklärung dessen Geburtsname bestimmt werden. Die Eltern bestimmen, ob das Kind den Namen des Vaters oder der Mutter als Familiennamen führen soll. Sofern ein Elternteil ausländischer Staatsangehöriger ist, besteht auch die Möglichkeit, die Anwendung des ausländischen Namensrechts zu wählen (z.B. bei einem spanischen Elternteil kann das Kind auch die ersten „apellidos“ der Eltern erhalten). Diese Rechtswahl muss vor Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes abgegeben werden.

Außerdem besteht seit dem 29.1.2013 durch den neu in Kraft getretenen Art. 48 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) die Möglichkeit, den während eines gewöhnlichen Aufenthalts in einem Mitgliedsstaat der EU erworbenen und dort in ein Personenstandsregister eingetragenen Namen zu wählen, sofern dies nicht mit wesentlichen Grundsätzen des deutschen Rechts offensichtlich unvereinbar ist.

Die Eltern sowie Kinder ab 14 Jahren müssen für die Abgabe der Erklärung persönlich bei der Auslandsvertretung vorsprechen.

Alle unten genannten Unterlagen müssen im Original und einer Kopie vorgelegt werden. Bitte beachten Sie, dass alle ausländischen Urkunden entweder in internationalem Format (versión plurilingüe) oder mit Haager Apostille bzw. Legalisation und einer beglaubigten Übersetzung vorzulegen sind.

A: Wenn die Eltern des Kindes bei seiner Geburt verheiratet waren:

  • ausführliche spanische Geburtsurkunde des Kindes (certificado de nacimiento literal) ohne Übersetzung in Verbindung mit der spanischen internationalen Geburtsurkunde (certificado de nacimiento plurilingüe)
  • Heiratsurkunde der Eltern (bei Heirat in Spanien: certificado de matrimonio plurilingüe NICHT das „Libro de familia“)
  • von den Eltern: Geburtsurkunde
  • gültige Ausweisdokumente beider Eltern, sofern vorhanden auch den Staatsangehörigkeitsausweis bzw. Einbürgerungsurkunde
  • Wohnsitznachweis in Spanien (certificado/volante de empadronamiento) für die ganze Familie ohne Übersetzung
  • Abmeldebescheinigung des letzten Wohnorts in Deutschland, falls vorhanden

B: Wenn die Eltern des Kindes bei seiner Geburt nicht verheiratet waren:

  • ausführliche spanische Geburtsurkunde des Kindes (certificado de nacimiento literal) ohne Übersetzung in Verbindung mit der spanischen internationalen Geburtsurkunde (certificado de nacimiento plurilingüe). Der Urkunde muss zu entnehmen sein, dass beide Eltern die Geburt gemeinsam beim spanischen Standesamt angezeigt haben, bzw. dass der Vater die Vaterschaft ausdrücklich anerkannt und die Mutter der Anerkennung ausdrücklich zugestimmt hat (entsprechende Eintragung unter Rubrik „declarantes“)
  • von den Eltern: Geburtsurkunde
  • bei Vorehen der Mutter muss gegebenenfalls ein anerkanntes Scheidungsurteil bzw. andere Nachweise über die Auflösung der Ehe vorgelegt werden
  • gültige Ausweisdokumente beider Eltern, sofern vorhanden auch den Staatsangehörigkeitsausweis bzw. Einbürgerungsurkunde
  • Wohnsitznachweis in Spanien (certificado/volante de empadronamiento) für die ganze Familie ohne Übersetzung
  • Abmeldebescheinigung des letzten Wohnorts in Deutschland, falls vorhanden

II. Antrag auf Beurkundung der Geburt in Deutschland mit Ausstellung einer deutschen Geburtsurkunde

Wird ein Kind mit deutscher Staatsangehörigkeit im Ausland geboren, so kann die Geburt beim zuständigen deutschen Standesamt nachbeurkundet werden, damit das Kind auch in einem deutschen Geburtenregister eingetragen ist und somit eine deutsche Geburtsurkunde ausgestellt werden kann. Der Antrag auf Nachbeurkundung der Geburt schließt die oben erwähnte Namenserklärung – soweit erforderlich – ein. Es gibt keine Ausschlussfrist für den Antrag auf Beurkundung der Geburt.

Allerdings erwerben im Ausland geborene Kinder, deren deutsche Eltern oder ein Elternteil am oder nach dem 01.01.2000 (Inkrafttreten der Staatsangehörigkeitsreform) im Ausland geboren wurden, grundsätzlich nicht mehr die deutsche Staatsangehörigkeit, es sei denn, sie würden dadurch staatenlos oder wenn die deutschen Eltern oder der deutsche Elternteil die Geburt innerhalb eines Jahres der zuständigen Auslandsvertretung anzeigt (§4 Abs. 4 StAG).

III. Gebühren

  • Die deutschen Vertretungen erheben derzeit folgende Gebühren :
Erklärung zur Bestimmung des Geburtsnamens
 25,-- €
Antrag auf Beurkundung der Geburt ohne Namenserklärung
 20,-- €
Antrag auf Beurkundung der Geburt mit Namenserklärung
 25,-- €
Beglaubigung von Fotokopien
 10,-- €
Auslagen im Fall von Anfertigung von Fotokopien im Konsulat 
  5,-- €


  • Das deutsche Standesamt, an das die deutschen Vertretungen die Namenserklärung oder den Antrag auf Beurkundung der Geburt weiterleitet, erhebt ebenfalls Gebühren und Auslagen, die sich nach dem jeweiligen Landesrecht richten und daher variieren können. Diese Gebühren werden nicht im Konsulat beglichen und sind orientativ. 
Namensbescheinigung

 10,-- €
Beurkundung der Geburt etwa

 80,-- €
Ausstellung einer Geburtsurkunde
 10,-- €
jede gleichzeitig bestellte Ausfertigung der gleichen Urkunde    
   5,-- €

Informationen für Eltern von Neugeborenen

Liebe Eltern,

hier haben wir einige wichtige Informationen zusammengefasst, die für Eltern von Neugeborenen interessant sind. Sollten Sie weitere Fragen haben, beachten Sie die verlinkten Merkblätter, fragen Sie die zuständige Behörde oder uns.

  • Die Staatsangehörigkeit Ihres Kindes

Ihr Kind erwirbt durch Abstammung von einer deutschen Mutter und/oder einem deutschen Vater mit Geburt automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit.

Sollte ein Elternteil eine andere Staatsangehörigkeit haben, hat Ihr Kind unter Umständen diese Staatsangehörigkeit auch durch Geburt erworben. Zum Beispiel erwerben Kinder eines spanischen Elternteils automatisch durch Geburt die spanische Staatsangehörigkeit. Dies hat keinen Einfluss auf die deutsche Staatsangehörigkeit.

Bitte beachten Sie auch: 

Merkblatt zum Nichterwerb der deutschen Staatsangehörigkeit für im Ausland geborene Kinder deutscher Eltern

  • Die Registrierung beim spanischen Standesamt (registro civil)

Sobald Ihr Kind geboren ist, bekommen Sie vom spanischen Krankenhaus eine Bescheinigung um Ihr Kind beim spanischen Standesamt anzumelden bzw. die Möglichkeit dies auch elektronisch direkt vom Krankenhaus aus zu veranlassen. Falls sie unverheiratet sind, empfehlen wir Ihnen, dass beide Eltern zusammen das Kind anmelden, damit die Vaterschaftsanerkennung für Deutschland ebenfalls gültig ist.

  • Die Festlegung des Nachnamens für Ihr Kind

Das deutsche Namensrecht unterscheidet sich von dem spanischen Namensrecht. Der Name, der in der spanischen Geburtsurkunde eingetragen wird, ist nicht maßgebend für den deutschen Pass:

1) Falls Sie unverheiratet sind, trägt Ihr Kind (unabhängig davon, was in die spanische Geburtsurkunde eingetragen wurde!) ab Geburt erstmal automatisch den Nachnamen der Mutter.

2) Sind Sie verheiratet und tragen einen gemeinsamen Familiennamen nach deutschem Recht, dann trägt Ihr Kind den gemeinsamen Familiennamen.

3) Sind Sie verheiratet und tragen keinen gemeinsamen Familiennamen nach deutschem Recht, dann muss eine Namenserklärung abgegeben werden, in der Sie den Nachnamen Ihres Kindes festlegen.
Haben Sie bereits eine Namenserklärung nach deutschem Recht für ein vorgeborenes Geschwisterkind abgegeben, erstreckt sich diese Namensführung in der Regel auf alle weiteren Kinder.

4) Sollte Ihr Kind bereits einen Namen tragen (siehe Punkt 1 & 2) , Sie aber diesen nicht wünschen, können Sie diesen in bestimmten Fällen durch eine Namenserklärung ändern.

Wir empfehlen die Namenserklärung im Rahmen einer Geburtsanzeige vorzunehmen, damit das Kind auch in einem deutschen Geburtenregister eingetragen ist und somit eine deutsche Geburtsurkunde ausgestellt werden kann.

  • Eintragung der Geburt im deutschen Standesamt

Auch wenn für Ihr Kind keine Namenserklärung notwendig ist, kann die Geburt beim zuständigen deutschen Standesamt nachbeurkundet werden, damit das Kind auch in einem deutschen Geburtenregister eingetragen ist und somit eine deutsche Geburtsurkunde ausgestellt werden kann.

  • Das erste Ausweisdokument für Ihr Kind

Gleich nach Geburt können Sie für Ihr Kind ein Ausweisdokument beantragen (Personalausweis, Kinderreisepass oder biometrischer Reisepass)

Wenn Ihr Kind nach deutschem Namensrecht noch keinen Namen trägt oder Sie einen anderen Namen für Ihr Kind wünschen, müssen Sie vorher eine Namenserklärung/Geburtsanzeige abgeben. Sie können die Namenserklärung/Geburtsanzeige und den Passantrag gerne auch am selben Tag einreichen, damit die gesamte Familie nur einmal vorsprechen muss. Bitte beachten Sie, dass Sie dafür beim Generalkonsulat Barcelona und beim Konsulat Malaga zwei Termine buchen müssen, einen in der Rubrik „Familienangelegenheiten/Geburtsregistrierung/Namenserklärung“ und mit mindestens 45 Minuten Abstand einen Termin in der Rubrik „Pass“. Bei der Botschaft Madrid reicht es aus, einen Termin in der Rubrik “Familienangelegenheiten/Geburt„ zu buchen, wenn die Abgabe der Fingerabdrücke des Kindes nicht notwendig ist (Kinderreisepass / ePass für ein Kind unter 6 Jahren). Beim Konsulat Palma benötigen Sie einen Termin, den Sie bitte telefonisch unter der Nummer 971 70 77 35 vereinbaren. Die Terminbuchung beim Konsulat Las Palmas de Gran Canaria erfolgt ebenfalls telefonisch.

Scheidung und Unterhalt

Neue EU-Verordnung zu Scheidungen von Ehen mit grenzüberschreitendem Bezug: „Rom-III“

Am 21.06.2012 ist eine EU-Verordnung („Rom III“) in Kraft getreten, die regelt, welches Recht im Falle einer Ehescheidung in Fällen mit Auslandsbezug zur Anwendung kommt und in 15 Ländern, u.a. in Deutschland und in Spanien gilt.

Grundsatz ist damit, dass, wenn die Ehegatten hinsichtlich des auf ihre Scheidung anwendbaren Rechts keine einvernehmliche Rechtswahl getroffen haben, Scheidung und Trennung nunmehr dem Recht des Staates unterliegen, in dem die Ehegatten zum Zeitpunkt der Anrufung des Gerichts ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

Anerkennung ausländische Ehescheidung 

Eine von einem Gericht (oder sonstiger Stelle) im Ausland erfolgte Ehescheidung hat grundsätzlich unmittelbare Wirkung für das jeweilige Land. Die Wirksamkeit in Deutschland kann in Europa mittels des Abkommens “Brüssel II a„ gegeben sein, ansonsten ist ein förmliches Anerkennungsverfahren im Einzelfall notwendig.

Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen

Hierzu finden Sie Informationen in untenstehendem Merkblatt.


Auslandsadoptionen

Für den Nachweis der Wirksamkeit einer von einem Gericht (oder sonstiger Stelle) im Ausland ausgesprochenen Adoption für den deutschen Rechtsbereich wird die Durchführung eines Anerkennungs- und Wirkungsfeststellungsverfahren vor einem deutschen Familiengericht möglichst im näheren zeitlichen Zusammenhang mit der ausländischen Adoption empfohlen.

Ausführliche Informationen zur Auslandsadoption erhalten Sie beim Bundesamt für Justiz, dass unter anderem die Funktion als Bundeszentrale für Auslandsadoptionen  wahrnimmt. 


Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden

Deutsche Personenstandsurkunden

Deutsche Geburtsurkunden, Heiratsurkunden, Lebenspartnerschaftsurkunden oder Sterbeurkunden können direkt beim deutschen Standesamt des Geburtsorts/Heiratsorts/Ortes der Begründung der Lebenspartnerschaft/Sterbeorts beantragt werden. Hat die Geburt/Heirat/Begründung der Lebenspartnerschaft/der Sterbefall im Ausland stattgefunden, kann eine deutsche Urkunde nur beantragt werden, sofern eine Nachbeurkundung im deutschen Register erfolgt ist. In diesem Fall ist für die Ausstellung der Urkunde das Standesamt zuständig, das die Nachbeurkundung durchgeführt hat. Standesamt I in Berlin

Die Ausstellung deutscher Personenstandsurkunden ist gebührenpflichtig.

Zur Vorlage in Spanien empfiehlt die Botschaft internationale Urkunden zu bestellen, da diese ohne Übersetzung und Überbeglaubigung anerkannt werden.

Spanische Personenstandsurkunden

Wenn Sie spanische Personenstandsurkunden benötigen, so können Sie diese kostenlos direkt online – auch in englischer Sprache - auf der Internetseite des spanischen Justizministeriums unter folgendem Link bestellen: www.mjusticia.gob.es

Ebenso ist eine kostenlose Bestellung von Personenstandsurkunden beim spanischen Standesamt (registro civil), das den Personenstandsfall beurkundet hat, möglich. Anschriften aller Standesämter in Spanien finden Sie auf der Internetseite des spanischen Justizministeriums unter www.mjusticia.gob.es

Spanische Personenstandsurkunden können auch durch eine von Ihnen beauftragte kostenpflichtige Anwaltskanzlei oder durch ein Dienstleistungsbüro (Gestoría) beschafft werden. Informationen zu uns bekannten mehrsprachigen
Anwaltskanzleien in Spanien
erhalten Sie auf unserer Internetseite.

Anschriften von Gestorías in Spanien finden Sie im Internet unter: www.gestorias.es

Internationale Personenstandsurkunden werden in Deutschland ohne Übersetzung und ohne Echtheitsbestätigung (Haager Apostille) anerkannt. Bei den vollständigen Personenstandsurkunden (versión literal) ist hingegen oftmals eine vereidigte Übersetzung und ggf. eine Haager Apostille erforderlich. Die „versión literal“ ist jedoch insgesamt aussagekräftiger und meist präziser.

In Ausnahmefällen können Ihnen bei der Beschaffung von spanischen Personenstandsurkunden auch die deutschen Auslandsvertretungen und die deutschen Honorarkonsuln in Spanien behilflich sein. Für diese konsularische Dienstleistung müssen grundsätzlich Gebühren in Höhe von zurzeit 40,-- € plus evtl. anfallende Auslagen berechnet werden.

Bitte informieren Sie sich bei der für Sie örtlich zuständigen Auslandsvertretung oder Honorarkonsul, ob für Sie eine ausnahmsweise Beschaffung in Frage kommt.

Für die Beantragung spanischer Personenstandsurkunden sind grundsätzlich folgende Angaben notwendig:

  • Geburtsurkunde: Name, Vorname, Geburtsdatum und -ort, Namen und Vornamen der Eltern, ggfs. Registernummer (tomo/página)
  • Heiratsurkunde: Namen, Vornamen der Ehepartner, Datum und Ort der Eheschließung, ggfs. Registernummer (tomo/página)
  • Sterbeurkunde: Name, Vorname, Sterbedatum und -ort, ggfs. Registernummer

Erklärung zur Vornamenssortierung

Seit 01. November 2018 haben Sie gem. § 45a Personenstandsgesetz die Möglichkeit, die Reihenfolge Ihrer Vornamen neu zu bestimmen. Eine Änderung der Schreibweise der Vornamen sowie das Hinzufügen von neuen Vornamen oder das Weglassen von Vornamen ist nicht zulässig. Das Antragsformular finden Sie hier. (Link zum Formular). Folgende Unterlagen sind dem Antrag in beglaubigter Kopie beizufügen: Geburtsurkunde, Reisepass bzw. Personalausweis, ggf. Heiratsurkunde/Lebenspartnerschaftsurkunde (falls ein Heiratseintrag/Eintrag einer Lebenspartnerschaft in Deutschland existiert).

Bitte prüfen Sie in unserem Terminvergabesystem, ob Sie bei Ihrer zuständigen Auslandsvertretung für die gewünschte konsularische Dienstleistung einen Termin benötigen.

Merkblätter und Hinweise

Eheschließung im Ausland - Ehename - Beurkundung
Informationen des Bundesverwaltungsamtes über Eheschließung in Spanien
Namensführung des Kindes -Geburtsanzeige
Spanische Personenstandsurkunden

Unterhaltsansprüche in Spanien
Anwälte, Ärzte, Übersetzungen

Antragsformulare

Antrag Eheregister - Solicitud Registro matrimonio
Antrag Geburtsanzeige - Solicitud Inscripción nacimiento
Antrag Namenserklärung - Solicitud Declaración de apellidos

Erklärung Sortierung von Vornamen - Declaración sobre el orden de nombre de pila

Antrag auf Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses


Nützliche Links

Standesamt I in Berlin
Bundeszentralstelle für Auslandsadoption
Bestellung spanischer Personenstandsurkunden


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